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Torten essen Anarchisten

Ich muss üben endlich diesen Mittelweg zu finden. Sonst bleibt alles heillos.
15.3.11 22:02


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Morgens bloggen ist absurd.

Das schöne ist ja, das außer vllt ant (Hallo ant! ) niemand den ich kenne weiß, das ich wieder blog schreibe. Meine paranoide Seite flüstert zwar immer "zzzzzzz... sie wissen es! Sie lesen ihn, sie lassen dich in dem glaaaauuuben, aber eigtl wissen sie aaaaaallleeees"

Meine paranoide Seite hat eine Sprachstörung.

 

Ich bin gerade mal wieder in einer Kippsituation. Donnerstag wird entschieden, wie mein Leben weiter geht und wo. Wenn es Ja heißt, dann gibt es Umzug, Platzwechsel - finde ich gut, ist eine tolle Stadt. Andererseits wechsle ich meine Gruppe und versetze Menschen, die nicht mit der Schnelligkeit dieser Entscheidung gerechnet haben, einen Stoß. Beide Entscheidungen werden weh tun. Vor beiden Konsequenzen habe ich angst. Es ist nur, ich war gut, ich war bemüht, ich bin gut - hilft alles nichts, wenn jmd wegen mir ein maues Gefühl hat. :/

Tief durchatmen. Das gilt für alle.

9.3.11 08:11


Ich muss. Musst du auch?

Ich durchstöberte gerade alte Texte, Textideen, während ich mit einer Freundin auf französisch chatte.

Im Gegensatz zu früher, als die Textfragmente entstanden geht es mir jetzt gut, ich bekomme hilfe.

Doch irgendwie träume ich momentan lieber als zu leben, dabei sind die Träume schlimm.

Ich war in der VoKü der anarchistischen Gruppe und kam mir schlecht vor, weil es so viel zu tun gibt. Gesellschaft ummodeln, Tiere retten, Aufstand machen, Lebensstandard verbessern und das obwohl mein eigenes Leben schon kaum in Griff zubekommen ist. Ich müsste soviel mehr lesen, mehr lernen, mehr putzen, mehr waschen, mehr reden, mehr verstehen, weniger schlafen. Ich müsste eine Beziehung führen, mehr an mir arbeiten, mich effizienter ändern, besser argumentieren. Ich müsste mein Konsumverhalten ändern, mehr sport machen, politisch aktiver werden. Ich müsste Kindern bei der Integration helfen, besser drauf sein und weniger besitzergreifend. Ich müsste klarere Grenzen ziehen, mehr struktur haben und trotzdem anders als alle anderen sein. Ich müsste Bücher schreiben, vergangenes verarbeiten und gegen Datenkraken kämpfen. Ich muss jetzt schlafen gehen.

7.3.11 02:26


Wenn du nur tot wärst.

Und wieder jährt sich etwas.

Du jährst dich.

Und wie auf Knopfdruck kommt unser Lied im Radio, kommt dieses Hörspiel, kommen die Träume von dir.

Dabei jährt es sich, wie du mir eines nachts eine Sms geschrieben hast, als du auf der Brücke gestanden hast und alles schlimm war. Es jährt sich, dass du so unglaublich viel Alkohol getrunken hast, das du noch fieser wurdest. Es jährt sich, dass die Spannung zw uns noch größer wurde, es mehr Hass als Liebe war. Du mich benutzt hast und ich keinen Nutzen mehr hatte. Es jähren sich die schlimmen blauen Flecken.

Es jährt sich, das ich nicht nein sagen wollte. Es jährt sich, das ich immer noch auf Reue warte. Oder deinen Tod.

5.3.11 23:12


Und täglich grüßt die Selbstjustiz

Und irgendwann wird man versnobbt. Irgendwann ist man so lange im Job, dass man ihn richtig gut kann. Das alles läuft. Effizient bis zum erbrechen.

Doch dann kommt jmd Neues, der diese Abläufe, die wir automatisiert haben, noch nich im Schlaf beherrscht und wir in langer Erfahrung, wissen nicht mehr, wie es war, das nicht perfekt zu können. Als diese dicke Haut noch nicht da war, die launische Chefs und unsägliche Kunden gegerbt haben. Wie wir vllt auch entrüstet waren, als wir angeschnauzt wurden, weil Kleinigkeiten sich summierten.

Heute habe ich eine junge Frau ihre Unfähigkeit so oft spüren lassen, bis sie den Tränen nahe, gekündigt hat. Gut, sie war wirklich unfähig und wahnsinnig langsam, trotzdem fühle ich mich schlecht. Vor allem wegen dem Gedanken "Meine Chefin hat mich auch so behandelt". Irgendwie mache ich Dinge nach, statt sie zu verbessern.

Manchmal gebe ich mehr auf Effizienz als auf Zwischenmenschlichkeit. Wieso jmd begrüßen? Ohne das geht der Vorgang schneller, der nächste kommt schneller dran, alle sind froh um Effizienz, alles ist gut. Bis auf die paar, die sich über ein Lächeln, über kl Gesten und nette Worte freuen, die gehen unter, dabei sind das doch die Zeitgenossen mit denen man lieber die freie Zeit genießt.

3.3.11 00:38


Sucht.

Aufmerksamkeit über alles.

 

Heute war ich tödlichst eifersüchtig auf eine Figur aus einem Bericht und ich weiß nichtmal ob sie echt ist. Gestern war ich eifersüchtig auf eine Veranstaltung. Sonntag auf alle Dinge, die Freunde von mir abgelenkt haben.

Donnerstags in der Gruppe für Spaß geht es auch darum. Bei der Arbeit bin ich eingeschnappt, wenn man mich nicht anruft, falls Not an der KK ist.  Vllt kann ich das ja etwas durch das bloggen kompensieren. Wie die These, dass es weniger Exhibitionisten auf der Straße gibt, seit es Chatroulette gibt. Glaub von L war diese Idee.

 Ich bin nicht wählerisch, Aufmerksamkeit is Aufmerksamkeit, also spendet ein bisschen was!

2.3.11 02:33


Blut geleckt und ausgespuckt.

Was mich beschäftigt ist, was hat sich denn seit 2007/2008 geändert? Der Männergeschmack ist weiterhin ne Katastrophe, die Freunde weiterhin die Besten, das Innenleben auch so wirr. Nur damals hab ich mich getraut der Welt, der kleinen Welt, mitzuteilen, was mich bewegt. Heute ist das peinlich. Leute, die bei fb jeden Mist posten haben keine creditibility.

 

Ist es, dass alle meine Freunde auch so auf dem Laufenden gehalten werden, oder, dass nichts mehr passiert? Das kleine Dinge nicht mehr wichtig sind? Ich grüble.

 

Zw damals und heute liegt ein wahnsinniger Scherbenhaufen. Gerade fängt alles neu an. Vllt werde ich bald, wenn alles los geht, wieder regelmäßig bloggen. Im Moment hoffe ich einfach nur sehr, dass alles wieder losgeht.

 

Und die Idee, dass Andere mithoffen, finde ich schön. 

1.3.11 01:11


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