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Und täglich grüßt die Selbstjustiz

Und irgendwann wird man versnobbt. Irgendwann ist man so lange im Job, dass man ihn richtig gut kann. Das alles läuft. Effizient bis zum erbrechen.

Doch dann kommt jmd Neues, der diese Abläufe, die wir automatisiert haben, noch nich im Schlaf beherrscht und wir in langer Erfahrung, wissen nicht mehr, wie es war, das nicht perfekt zu können. Als diese dicke Haut noch nicht da war, die launische Chefs und unsägliche Kunden gegerbt haben. Wie wir vllt auch entrüstet waren, als wir angeschnauzt wurden, weil Kleinigkeiten sich summierten.

Heute habe ich eine junge Frau ihre Unfähigkeit so oft spüren lassen, bis sie den Tränen nahe, gekündigt hat. Gut, sie war wirklich unfähig und wahnsinnig langsam, trotzdem fühle ich mich schlecht. Vor allem wegen dem Gedanken "Meine Chefin hat mich auch so behandelt". Irgendwie mache ich Dinge nach, statt sie zu verbessern.

Manchmal gebe ich mehr auf Effizienz als auf Zwischenmenschlichkeit. Wieso jmd begrüßen? Ohne das geht der Vorgang schneller, der nächste kommt schneller dran, alle sind froh um Effizienz, alles ist gut. Bis auf die paar, die sich über ein Lächeln, über kl Gesten und nette Worte freuen, die gehen unter, dabei sind das doch die Zeitgenossen mit denen man lieber die freie Zeit genießt.

3.3.11 00:38
 


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